Die Hedwigsglocke Der Heimatausschuß "Kirchspiel Weigelsdorf" konnte
Ende 1986 in Erfahrung bringen, dass die St.-Hedwigs- glocke der Kath. Kirche Weigelsdorf der Einschmelz- ung im zweiten Weltkrieg entgangen ist und sich seit den 50er Jahren in der Pfarrkirche Hilfarth, Krs. . Heinsberg / Rhl. befindet. Aus dem Buch "Geschichte der Pfarre St. Leonard, Hilf- arth, 1803 - 1978" wurde folgender Auszug entnommen: " Hilfarths Patenglocke kam aus Weigelsdorf im schönen Schlesien. Die Hedwigsglocke ist eine alte Glocke. Sie erblickte bereits 1716 das Licht der Welt. Sie wurde von der Firma Feldmann & Marschel (Westfalen) angeliefert. Ihr Gewicht beträgt 15 Zentner. Abgestimmt auf den Ton g, mit reichen Nebentönen, hat sie einen vollen Klang und ergänzt sich gut mit der 12 Zentner schweren Glocke ( Ton a ), die sie bei ihrem Einzug 1952 im Turm von Hilfarth vorfand. Nun singt die Hedwigsglocke mit ihrer schö- nen Stimme die Weisen einer schwer geprüften Heimat weit in unser Land hinein. Allen Brüdern und Schwes- tern aber, die ihre schlesische Heimat verlassen mußten und in unserem Raum Zuflucht fanden, mag ihr Klang ein Ausdruck der Geborgenheit und Zuversicht sein." Aufgrund eines freundlichen Angebotes der Pfarre St. Le- onhard Hilfarth, konnte der Heimatausschuß Tonauf- nahmen der Hedwigsglocke für unser Heimatarchiv an-
fertigen lassen. Heimatausschuß
" Kirchspiel Weigelsdorf"
M.
Klemenz
( Entnommen den " Mitteilungen aus Glandorf" Ausgabe September 1988 ) ******************************************************
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